3DeVOK MT Gen2 Professioneller 3D-Scanner (Advanced)
Im Bereich der medizinischen Rehabilitation ist das Teuerste meist nicht das Gerät, sondern das „Unpräzise“: Ob es darum geht, eine passgenaue orthopädische Orthese anzufertigen, die Heilung einer Brandnarbe zu bewerten oder Veränderungen der Hautoberfläche zu verfolgen – herkömmliche Methoden mit Maßband, Messschieber und bloßem Auge verlassen sich stark auf Erfahrung. Schon kleine Fehler führen zu unvollständigen Daten: Hilfsmittel passen nicht, der Bewertung fehlt die objektive Grundlage, und man muss von vorne beginnen. Für Rehabilitationsingenieure, Orthopädiefachkräfte und das Personal in Wund- und Hautmanagement ist das präzise und vollständige Erfassen der menschlichen Form eine echte Hürde. 3D-Scanning verwandelt diese Hürde in eine Aufgabe, die in wenigen Minuten erledigt ist – beginnen wir mit den Szenarien, die Sie täglich beschäftigen.

01 Vom wiederholten Nachmessen zum einmaligen Erfassen der vollständigen Körperform
Der menschliche Körper ist keine einfache geometrische Form. Bei Rehabilitation, Orthopädie, Prothetik und Sportorthopädie benötigen Sie weit mehr als nur Länge, Breite und Umfang: Bei der Bewertung von Narben oder der Verlaufskontrolle der Hautoberfläche sind Fläche, Erhabenheit und Texturverlauf ebenso entscheidend – und genau Krümmung, Kontur und räumliche Form der Körperoberfläche bestimmen Passgenauigkeit und Bewertungsobjektivität. Herkömmliche Methoden erfassen nur stellenweise und nacheinander, sind zeitaufwendig, fehleranfällig und stark von der Erfahrung der Fachkraft abhängig.
Ein 3D-Scan erfasst durch berührungslose Datenerfassung die räumlichen Informationen der Körperoberfläche in einem Durchgang und erzeugt so vollständige dreidimensionale Digitaldaten.
„Traditionelle Messung erfasst einzelne Maße – 3D-Scanning erfasst die vollständige Form.“ Für die individuelle Anfertigung bedeutet das: Sie erhalten keine handgeschriebene Maßtabelle mehr, sondern vollständige, anschauliche und direkt für digitales Design und Fertigung nutzbare Körperdaten.

02 3DeVOK MQ: Formabnahme von einer Last zu einer Selbstverständlichkeit machen
Sie brauchen kein Laborgerät mit beeindruckenden Spezifikationen, sondern ein Werkzeug, das sich wirklich in Krankenhäuser, Rehabilitationszentren und Orthopädiewerkstätten integrieren lässt und im Alltag genutzt wird. Medizinische Rehabilitationsumgebungen stellen klare Anforderungen an Scanngeräte: präzise, leicht, einfach zu bedienen und anpassungsfähig an verschiedene Umgebungen. 3DeVOK MQ wurde genau für diese Anforderungen entwickelt:
Leicht und tragbar: Rehabilitationszentren, Orthopädiefachgeschäfte und Krankenhäuser arbeiten oft mobil – schwere Geräte lassen sich kaum bewegen. Der MQ ist als tragbares Gerät konzipiert und wiegt nur 550 g; zusammen mit dem 3DeVOK Airgo Funkgriff lässt sich die Körperdatenerfassung bequem in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen durchführen.
Berührungslose Erfassung: Komplexe Flächen wie Kopf, Wirbelsäule und Gliedmaßen sind mit herkömmlicher Gipsabformung langsam und unangenehm. Der MQ gewinnt die 3D-Daten ohne direkten Körperkontakt und liefert so eine komfortablere Datengrundlage für die weitere Planung.
Lichtlos für mehr Komfort: Der MQ nutzt eine lichtlose Scan-Technologie und projiziert während der Erfassung kein blendendes sichtbares Licht auf den Körper. Bei Säuglingen sowie Brand- oder hautempfindlichen Patienten werden Augen und Wunden nicht durch starkes Licht gereizt – der gesamte Prozess ist sanfter, und die Patienten fühlen sich wohler.
Schnelle Datengewinnung: Gegenüber der punktuellen Messung mit anschließender manueller Erfassung liefert 3D-Scanning schnell vollständigere Körperoberflächendaten, die nach dem Scan direkt in digitale Design-, Änderungs- und Fertigungsprozesse übergehen.
03 Vom Sportplatz ins Krankenhaus: Diese Einrichtungen nutzen 3D-Scanning bereits für individuelle Anfertigungen
Individuelle Anfertigung klingt verlockend – ist die Umsetzung im Alltag schwierig? In Sportorthopädie und Rehabilitation ist 3D-Scanning längst kein Konzept mehr, sondern eine täglich genutzte, bewährte Lösung.
Sportorthopädie | Olympiasport-Helm: Die Vorgängerreihe iReal von 3DeVOK war an der individuellen Anfertigung von Sporthelmen beteiligt und lieferte für olympische Wintersportanwendungen die 3D-Datenerfassung des menschlichen Kopfes. Gegenüber herkömmlichen Messungen erfasst 3D-Scanning die Kopfkontur vollständiger und schafft so die digitale Basis für individuelles Helmdesign und -passform. Für Sportler zählen neben der Funktion auch Passgenauigkeit, Komfort und personalisierte Anpassung.
Rehabilitation & Orthopädie | Wirbelsäulenorthopädie: In einem Projekt zur Wirbelsäulenkorrektur am Zhongshan Chen Xinghai Krankenhaus wurde 3D-Scanning zur Erfassung dreidimensionaler Körperdaten und als digitale Unterstützung der Wirbelsäulenkorrektur eingesetzt. Gegenüber manueller Messung bewahrt 3D-Scanning vollständigere Informationen über die Körperoberfläche; bei komplexen Flächen wie Wirbelsäule und Rücken bieten diese Daten eine anschaulichere Referenz für das orthopädische Design.
Säuglings-Kopfform-Orthopädie | Individuelle Kopfform-Datenerfassung: Die Kopfform von Säuglingen entwickelt und verändert sich kontinuierlich und erfordert eine individuelle, fortlaufende Formüberwachung. 3D-Scanning in der medizinischen Rehabilitation nutzt berührungslose Erfassung, um die dreidimensionale Kopfform des Säuglings schnell zu dokumentieren, und schafft so die digitale Basis für Kopfformbewertung, Helmdesign und wiederkehrende Kontrollmessungen. Die 3D-Daten lassen sich zudem speichern und vergleichen, um Veränderungen fortlaufend zu verfolgen.
Narben- und Hautbewertung | Objektive Dokumentation von Formveränderungen: In Wundversorgung und Brandrehabilitation wurden Fläche, Erhabenheit und Oberflächenveränderungen von Narben früher vor allem mit bloßem Auge und Maßband geschätzt – zeitaufwendig und schwer vergleichbar. 3D-Scanning dokumentiert diese feinen dreidimensionalen Veränderungen berührungslos und liefert eine messbare digitale Grundlage für Narbenflächenmessung und Fortschrittskontrolle; so sehen Patienten ihren Heilungsverlauf anschaulicher.
Hinweis: Konkrete medizinische Bewertungen, Diagnosen und Behandlungspläne sollten von entsprechend qualifiziertem medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden; 3D-Scanning dient in erster Linie der Datenerfassung und digitalen Unterstützung.
04 Ein Scan verbindet den gesamten Prozess von Design bis Fertigung
Für die medizinische Rehabilitation liegt der wahre Wert von 3D-Scanning nicht im bloßen „Erfassen des Menschen“, sondern darin, dass die Körperdaten nahtlos in die Folgeprozesse fließen. Das Schlimmste ist: Die Daten sind gescannt, bleiben aber auf halbem Weg stecken und erreichen weder Design noch Fertigung – dann war der Scan umsonst.
Herkömmlicher Ablauf: Körpermessung → manuelle Erfassung → Formabnahme → Design → Fertigung → Anpassung
3D-digitaler Ablauf: 3D-Scan → Körperdatengewinnung → digitales Design → Fertigung → Überprüfung und Anpassung
Die gescannten Daten lassen sich direkt für Digitaldesign, CAD-Modellierung und 3D-Druck nutzen – ohne Informationsverlust an den Schnittstellen.
„Ein Scan liefert nicht nur ein 3D-Modell, sondern Körperdaten, die direkt in den digitalen Folgeprozess eingehen.“
05 Konkrete Probleme, die 3DeVOK MQ für Sie löst
Für Fachkräfte in der medizinischen Rehabilitation entscheidet am Ende, ob ein Gerät Mehrwert bietet, darüber, ob es sich wirklich in den Arbeitsalltag integriert und Ärger erspart. Der MQ adressiert Ihre typischen Probleme:
Präzise Datengewinnung: Schnelle Erfassung der dreidimensionalen Körperoberfläche – ob bei orthopädischer Formabnahme, Narbenflächenmessung oder Hautformbewertung – liefert eine vollständigere Datengrundlage und reduziert Nacharbeit und subjektive Fehler durch unvollständige Daten.
Berührungslose Erfassung: Keine herkömmliche kontaktbasierte Formabnahme, wodurch aufwendige Handgriffe und Unbehagen während der Messung entfallen.
Lichtlos für mehr Komfort: Bei der Erfassung wird kein blendendes sichtbares Licht projiziert – sanfter für Säuglinge sowie Brand- und hautempfindliche Patienten, mit weniger Reizung und Unbehagen.
Flexibel und tragbar: Bequem einsetzbar in unterschiedlichen Umgebungen wie Krankenhaus, Rehabilitationszentrum oder Orthopädie-Werkstatt.
Speicherbare Daten: Scan-Daten lassen sich digital speichern für nachfolgendes Design, Änderungen, Überprüfung und Vergleich – ideal besonders für Szenarien wie die Säuglings-Kopfform, die einer fortlaufenden Überwachung bedarf.
Anbindung an digitale Fertigung: Vom Körperscan über das digitale Design bis zum 3D-Druck oder anderen Fertigungsverfahren bietet der MQ einen durchgängigen digitalen Pfad für individuelle Hilfsmittel.
06 Körperdaten zum neuen Ausgangspunkt für rehabilitative Individualanfertigung machen
Von olympischer Sportorthopädie über Wirbelsäulenkorrektur und Säuglings-Kopfform-Orthopädie bis hin zur Narben- und Hautbewertung – 3D-Scanning erschließt zunehmend Fachbereiche, die mit der menschlichen Körperform zu tun haben. Für die medizinische Rehabilitation bedeutet Digitalisierung nicht einfach, herkömmliche Messung durch ein Gerät zu ersetzen; wichtiger ist: die Körperform in erfassbare, speicherbare, analysierbare und gestaltbare Digitaldaten zu verwandeln.
Wenn Sie oft unter „langsamer Formabnahme, unvollständigen Daten und viel Nacharbeit“ leiden, lohnt sich dieser Beitrag – besonders, wenn Sie im Rehabilitationsingenieurwesen, Orthopädiedesign, der Reha-Abteilung eines Krankenhauses oder der Säuglings-Kopfform-Orthopädie tätig sind.
Füllen Sie gern unser Formular aus und kontaktieren Sie uns, um eine Demonstrations-Scan für Ihr konkretes Szenario zu vereinbaren und mit eigenen Augen zu sehen, wie viel Zeit 3DeVOK MQ Ihnen spart.
