3DeVOK MT Gen2 Professioneller 3D-Scanner (Advanced)
Kürzlich haben 3DeVOK – die 3D-Scanning-Marke von SCANOLOGY – und Jingdezhen Xingshi Shanwu Technology Co., Ltd. offiziell eine strategische Partnerschaft geschlossen und gemeinsam das „Technologie-Kooperationszentrum für digitale 3D-Keramikrestaurierung“ gegründet.
Das Zentrum widmet sich künftig der Restaurierung von Keramikobjekten und Kunstwerken und wird die tiefgreifende Integration von 3D-Scanning, 3D-Modellierung und 3D-Druck mit traditionellen Restaurierungstechniken für Keramik systematisch vorantreiben. Gleichzeitig sollen reproduzierbare und skalierbare digitale Restaurierungslösungen entwickelt und erforscht werden.

3D-Digitaltechnologie: Neugestaltung der traditionellen Restaurierung
Die Restaurierung von Keramikobjekten basierte lange Zeit vor allem auf Erfahrung und handwerklichem Können. Bei komplexen Formen, umfangreichen Fehlstellen oder hohen Anforderungen an Prozesskontrolle und langfristige Erhaltung stoßen traditionelle Methoden jedoch zunehmend an Grenzen – insbesondere hinsichtlich Präzision, Visualisierung und digitaler Dokumentation.
3D-Scanning und 3D-Modellierung eröffnen einen neuen technologischen Ansatz. Durch eine berührungslose und hochpräzise Datenerfassung wird die Form des Kulturguts in ein vollständig digitales Objekt überführt – berechenbar, wiederverwendbar und dauerhaft speicherbar. Dadurch entsteht eine zuverlässige Datengrundlage für Restaurierungskonzepte, die Fertigung von Ergänzungselementen, wissenschaftliche Forschung und digitale Archivierung.
SCANOLOGY, das erste an der chinesischen A-Aktienbörse notierte Unternehmen im Bereich der 3D-Vision-Technologie, ist seit vielen Jahren auf hochpräzises 3D-Scanning und 3D-Messtechnik spezialisiert. Die Produkte und Lösungen des Unternehmens werden bereits umfassend in Bereichen wie industrieller Fertigung, Kulturerbe, Kunstgestaltung und Restaurierung eingesetzt.
Im Rahmen dieser Partnerschaft wird 3DeVOK auf die umfassende Expertise von SCANOLOGY im Bereich der 3D-Vision-Technologie zurückgreifen und ausgereifte sowie zuverlässige digitale Werkzeuge für Anwendungen in der Keramikrestaurierung bereitstellen.
Gemeinsames Zentrum: Fokus auf Anwendung und technologische Zusammenarbeit
Das neu gegründete Technologie-Kooperationszentrum für digitale 3D-Keramikrestaurierung wird sich auf die digitalen Anwendungsanforderungen in der Keramikrestaurierung konzentrieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erforschung digitaler Restaurierungsmethoden, dem technischen Austausch sowie der praktischen Umsetzung entsprechender Lösungen.
Durch die Kombination der umfassenden Expertise von Xingshi Shanwu im Bereich traditioneller Keramikrestaurierung und Ausbildungspraxis mit den Kompetenzen von 3DeVOK in der 3D-Digitaltechnologie werden beide Partner gemeinsam einen reproduzierbaren und skalierbaren digitalen Workflow für die Keramikrestaurierung entwickeln.

Das Zentrum wird sich auf reale Anwendungsszenarien der Keramikrestaurierung konzentrieren und schrittweise einen übertragbaren digitalen Restaurierungsworkflow entwickeln – einen standardisierten digitalen Restaurierungsprozess für Keramikobjekte, der folgende Schritte umfasst:
● Bedarfsanalyse und Beratung:
Bewertung des Zustands des Kulturguts, Definition der Restaurierungsziele sowie Festlegung der geeigneten technischen Vorgehensweise.
● 3D-Datenerfassung:
Einsatz der hochpräzisen 3D-Scanning-Technologie von 3DeVOK zur Erfassung der dreidimensionalen Daten des Kulturguts. Je nach Größe, Struktur und Komplexität des Objekts werden flexibel unterschiedliche Scanlösungen eingesetzt, um eine Genauigkeit von bis zu 0,03 mm zu erreichen. Dadurch können selbst feine Glasurrisse und subtile Abnutzungsspuren auf der Keramikoberfläche präzise erfasst werden.
Der gesamte Prozess erfolgt berührungslos, wodurch jedes Risiko für das empfindliche Kulturgut vermieden wird und eine zuverlässige Datengrundlage für die anschließende präzise Restaurierung geschaffen wird.
● Digitale Rekonstruktionsplanung:
Auf Grundlage des tiefgreifenden Verständnisses von Xingshi Shanwu für traditionelle Keramikhandwerkskunst und Formgestaltung werden fehlende Strukturen mithilfe von 3D-Modellierungssoftware digital rekonstruiert und wiederhergestellt.
● Individuell gefertigte 3D-gedruckte Ergänzungselemente:
Das digitale 3D-Modell wird mithilfe der 3D-Drucktechnologie in physische Ergänzungsstrukturen überführt, die eine hochpräzise Anpassung an das originale Kulturgut ermöglichen.
● Manuelle Nachbearbeitung und Integration:
Restauratoren wenden traditionelle Verfahren an, um die Ergänzungselemente zu verbinden, zu verfeinern und farblich anzupassen. Dadurch fügen sich die restaurierten Bereiche sowohl optisch als auch hinsichtlich der Oberflächenstruktur harmonisch in das Original ein.
● Digitale Archivierung und Übergabe:
Erstellung einer vollständigen und nachvollziehbaren digitalen Restaurierungsdokumentation.
Dieser Ansatz respektiert die traditionellen Restaurierungstechniken und führt gleichzeitig digitale 3D-Werkzeuge als „unterstützende Hand“ ein. Dadurch werden Kosten durch wiederholte Versuche reduziert und die Kontrollierbarkeit sowie Konsistenz des gesamten Restaurierungsprozesses verbessert.
Technologie stärkt Handwerkskunst: Erfahrungen werden übertragbar und reproduzierbar
Jingdezhen Xingshi Shanwu widmet sich seit vielen Jahren der Restaurierung von Keramikobjekten sowie der entsprechenden Ausbildung und hat umfangreiche Expertise in der Reparatur von Kulturgütern und der Bewahrung traditioneller Handwerkstechniken aufgebaut.
Im Rahmen dieser Partnerschaft werden beide Seiten die Verbindung von traditionellen Restaurierungsmethoden und digitaler 3D-Technologie aktiv vorantreiben und damit die Verbreitung sowie Weitergabe dieser Kompetenzen innerhalb der Branche fördern.
3DeVOK sieht die Keramikrestaurierung als eines der repräsentativsten Anwendungsszenarien für 3D-Scanning in den Bereichen Kulturerbe und Kunst. Durch die hochpräzise, berührungslose 3D-Datenerfassung ist die Digitalisierung nicht mehr nur ein Werkzeug zur Dokumentation – sie wird zu einem aktiven Bestandteil von Restaurierungsentscheidungen und der praktischen Umsetzung.
Blick nach vorn: Ein „digitaler Bauplan“ für jede Restaurierung
Mit dem zunehmenden Bedarf an Digitalisierung in den Bereichen Kulturerhalt, Kunstrestaurierung und immaterielles Kulturerbe entwickelt sich die 3D-Technologie zu einer wichtigen Ergänzung traditioneller Handwerkskunst.
In Zukunft werden beide Partner über das Technologie-Kooperationszentrum für digitale 3D-Keramikrestaurierung weitere Anwendungsszenarien erforschen und die Verbreitung sowie praktische Umsetzung digitaler Restaurierungsmethoden in einem breiteren Umfeld fördern.
Letztendlich sollte Restaurierung nicht nur bedeuten, etwas zu „reparieren“ – sie sollte ebenso dokumentiert, reproduzierbar und langfristig bewahrt werden.

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